🏛️ Förderprogramme im Überblick

BHKW Förderung: KWKG, KfW und BAFA

Für Blockheizkraftwerke bestehen verschiedene staatliche Fördermöglichkeiten. Dieser Ratgeber gibt einen neutralen Überblick über die wichtigsten Programme und erklärt, worauf es beim Antrag ankommt.

Die wichtigsten Fördermöglichkeiten für BHKW

Für Blockheizkraftwerke gibt es in Deutschland mehrere staatliche Förderprogramme. Welche davon für Ihre Anlage in Frage kommen, hängt von Anlagengröße, Brennstoff, Einbausituation und dem Zeitpunkt der Antragstellung ab.

Wichtig: Förderprogramme und deren Konditionen ändern sich regelmäßig. Die folgenden Informationen dienen der allgemeinen Orientierung. Aktuelle und verbindliche Auskünfte erhalten Sie direkt bei den jeweiligen Förderstellen oder einem zugelassenen Energieberater.
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Kraft-Wärme-Kopplungsgesetz (KWKG)

Das KWKG ist das zentrale Förderinstrument für KWK-Anlagen. Berechtigte Anlagen erhalten für einen festgelegten Zeitraum einen Zuschlag je erzeugter Kilowattstunde KWK-Strom. Die Einspeisung ins Netz sowie der Eigenverbrauch können gefördert werden. Voraussetzungen und Sätze sind beim zuständigen Netzbetreiber oder der Bundesnetzagentur zu erfragen.

Zum KWKG auf gesetze-im-internet.de →
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KfW-Förderprogramme

Die KfW-Förderbank bietet je nach aktueller Programmgestaltung Darlehen und Investitionszuschüsse für Energieeffizienzmaßnahmen an. Ob und welche KfW-Programme für ein BHKW nutzbar sind, richtet sich nach dem jeweils geltenden Programm und der Einbausituation. Antragstellung erfolgt in der Regel über die Hausbank.

Zur KfW-Website →
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BAFA und Bundesförderung

Das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) administriert verschiedene Förderprogramme im Energiebereich. Ob ein BHKW darüber förderfähig ist, hängt von den jeweils geltenden Programmbedingungen ab. Vor einer Investition sollte die aktuelle Programmlandschaft geprüft werden.

Zur BAFA KWK-Seite →
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Landesförderungen

Einzelne Bundesländer bieten eigene Förderprogramme für KWK-Anlagen und Energieeffizienzmaßnahmen an. Die Verfügbarkeit und der Umfang dieser Programme variieren stark. Zuständige Stellen sind in der Regel die Landesbanken oder Energieagenturen der jeweiligen Bundesländer.

So beantragen Sie Förderung für ein BHKW

1

Förderprogramme recherchieren

Informieren Sie sich über aktuell verfügbare Programme: KWKG, KfW, BAFA und ggf. länderspezifische Angebote. Die Förderlandschaft ändert sich regelmäßig.

2

Voraussetzungen prüfen

Prüfen Sie, ob Ihre geplante Anlage die technischen und formalen Anforderungen des jeweiligen Programms erfüllt. Ein Energieberater kann dabei helfen.

3

Antrag rechtzeitig stellen

Viele Programme erfordern die Antragstellung vor Beginn der Maßnahme. Wer zuerst kauft und dann beantragt, riskiert die Ablehnung. Den richtigen Zeitpunkt unbedingt einhalten.

4

Fachbetrieb und Nachweise einbeziehen

Viele Anträge setzen Nachweise durch einen zertifizierten Fachbetrieb voraus. Entsprechende Unterlagen sollten rechtzeitig zusammengestellt werden.

5

Nachweise nach Abschluss einreichen

Nach der Installation sind in der Regel Verwendungsnachweise einzureichen, bevor die Förderung ausgezahlt wird. Fristen genau beachten.

Was bei der Förderung zu beachten ist

Wer die Investition in ein BHKW teilweise fremdfinanzieren möchte, findet auf kreditvergleich-24.de einen aktuellen Überblick über Kreditkonditionen.

Fragen zur BHKW-Förderung

Für BHKW kommen je nach Anlage Förderungen nach dem KWKG, der KfW oder dem BAFA in Betracht. Dazu können länderspezifische Programme kommen. Die Verfügbarkeit sollte stets aktuell geprüft werden.
Das Kraft-Wärme-Kopplungsgesetz regelt die Förderung von KWK-Strom. Berechtigte Anlagen erhalten für eine festgelegte Dauer einen Zuschlag je Kilowattstunde erzeugtem Strom. Die Zahlung erfolgt über den zuständigen Netzbetreiber.
Bei den meisten Förderprogrammen ist der Antrag vor Beginn der Maßnahme zu stellen. Wer die Anlage erst kauft und dann beantragt, riskiert die Ablehnung der Förderung.
Eine Kombination ist in bestimmten Konstellationen möglich, aber nicht immer zulässig. Die jeweiligen Kumulierungsregeln der Programme müssen beachtet werden.
Biogas-BHKW können unter bestimmten Voraussetzungen von erhöhten Fördersätzen profitieren. Die genauen Bedingungen richten sich nach den jeweils geltenden Programmvoraussetzungen.
Die Registrierung erfolgt über das Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur. Der KWK-Zuschlag wird anschließend vom zuständigen Netzbetreiber ausgezahlt.

Kosten und Wirtschaftlichkeit im Blick behalten

Was eine BHKW-Anlage insgesamt kostet und welche Faktoren die Wirtschaftlichkeit beeinflussen.

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