Blockheizkraftwerke gibt es in verschiedenen Leistungsklassen. Je nach Gebäudetyp und Energiebedarf kommt eine andere Anlagengröße in Betracht. Dieser Überblick hilft bei der Orientierung.
Die Einteilung von Blockheizkraftwerken nach Leistungsklassen orientiert sich an der elektrischen Ausgangsleistung. Je größer der Wärme- und Strombedarf eines Gebäudes, desto leistungsstärker sollte die Anlage ausgelegt sein.
Nano BHKW sind die kleinsten verfügbaren Anlagen. Sie eignen sich für Einfamilienhäuser mit hohem und gleichmäßigem Wärmebedarf. Viele Modelle sind sehr kompakt und laufen weitgehend automatisch.
Mikro BHKW sind für größere Einfamilienhäuser, Doppelhäuser oder kleinere Mehrfamilienhäuser geeignet. Sie bieten eine gute Balance zwischen Leistung, Platzbedarf und Investitionskosten.
Mini BHKW decken den Bedarf von größeren Mehrfamilienhäusern, Wohnanlagen und gewerblichen Objekten. Sie eignen sich besonders für Standorte mit dauerhaft hohem und gleichmäßigem Wärmebedarf.
Erfassen Sie Ihren Jahresverbrauch an Wärme und Strom. Heizkostenabrechnung und Stromrechnung liefern die nötigen Ausgangswerte.
Auf Basis des Bedarfs lässt sich eingrenzen, ob ein Nano-, Mikro- oder Mini-BHKW in Frage kommt. Faustregel: Das BHKW sollte auf Grundlastbetrieb ausgelegt sein.
Prüfen Sie, wo die Anlage installiert werden soll und ob ausreichend Platz vorhanden ist. Auch Abgasführung und Schalldämmung sind zu bedenken.
Holen Sie Angebote von mehreren Fachbetrieben ein. Vergleichen Sie Leistung, Ausstattung, Garantiebedingungen und Serviceumfang.
Die Installation sollte durch einen zertifizierten Heizungsbauer oder Fachbetrieb erfolgen. Nur so sind fachgerechter Betrieb und mögliche Förderansprüche gesichert.
Neben der Leistungsklasse spielen weitere Kriterien eine Rolle.
Die Kombination eines BHKW mit einer Solaranlage kann in vielen Fällen sinnvoll sein. Aktuelle Informationen zu Photovoltaik finden Sie auf solar24.de.