BHKW und Photovoltaik ergänzen sich saisonal ideal und ermöglichen zusammen eine ganzjährig hohe Eigenversorgung mit selbst erzeugtem Strom und Wärme.
Das Blockheizkraftwerk und die Photovoltaikanlage sind zwei Technologien, die sich auf natürliche Weise ergänzen: Ihr saisonales Erzeugungsmuster ist genau gegenläufig. Das BHKW läuft in erster Linie wärmegeführt, also dann, wenn das Gebäude Heizenergie benötigt. Das ist vor allem in den Herbst- und Wintermonaten der Fall, wenn gleichzeitig die Sonneneinstrahlung für die PV-Anlage gering ist. Im Sommer hingegen fällt kaum Wärme an, das BHKW steht weitgehend still, während die PV-Anlage auf Hochtouren läuft. Diese Saisonalität macht die Kombination zu einem besonders durchdachten Energiekonzept.
Zusammen decken BHKW und PV den Strombedarf eines Gebäudes über das ganze Jahr hinweg zu einem erheblichen Anteil selbst ab. Das reduziert den Bezug von teurem Netzstrom und macht das Gebäude unabhängiger von Preisschwankungen am Energiemarkt.
Ein Batteriespeicher rundet das Energiekonzept aus BHKW und PV optimal ab. Er speichert überschüssigen PV-Strom, der tagsüber erzeugt, aber nicht sofort verbraucht wird, und stellt ihn abends oder nachts zur Verfügung. Gleichzeitig kann er BHKW-Strom puffern, wenn das Gerät läuft, aber der Strombedarf im Haus gerade gering ist.
Mit einem gut dimensionierten Speicher steigt die Eigenverbrauchsquote erheblich. Während ohne Speicher oft nur 20 bis 30 Prozent des PV-Stroms direkt verbraucht werden, sind mit Speicher Eigenverbrauchsquoten von 60 bis 80 Prozent realistisch. Bezogen auf den Gesamtstromverbrauch kann die Eigenversorgungsquote aus BHKW, PV und Speicher in gut ausgelegten Systemen sehr hoch ausfallen.
Für aktuelle Preise und Angebote zu Photovoltaikanlagen empfehlen wir solar24.de. Dort finden Sie eine umfangreiche Übersicht über Solarmodule, Wechselrichter und Komplettangebote von verschiedenen Anbietern. Ein Preisvergleich lohnt sich, da die Kosten für PV-Anlagen in den letzten Jahren deutlich gesunken sind und die Auswahl groß ist.
Die Kombination aus BHKW und PV verteilt die Investitionskosten auf zwei Systeme, die sich gegenseitig ergänzen. Beide Anlagen profitieren von staatlichen Förderungen: Das BHKW erhält den KWK-Zuschlag, die PV-Anlage die EEG-Einspeisevergütung. Beide können unabhängig voneinander gefördert werden, solange die jeweiligen Voraussetzungen erfüllt sind.
Überschüssiger Strom, der weder selbst verbraucht noch im Speicher gepuffert werden kann, wird ins öffentliche Netz eingespeist und vergütet. Aktuelle Stromtarife und Netzkonditionen vergleichen Sie auf stromvergleich-24.de.
Für die Finanzierung der Kombination aus BHKW, PV und Speicher empfiehlt sich ein Vergleich der verfügbaren Kreditangebote. Übersichten und aktuelle Konditionen für Energiefinanzierungen bietet kreditvergleich-24.de.
Weitere Informationen zur wirtschaftlichen Bewertung finden Sie auf unserer Seite zur BHKW-Wirtschaftlichkeit.
Ermitteln Sie den jährlichen Strom- und Wärmebedarf Ihres Gebäudes. Auf dieser Basis lassen sich BHKW und PV-Anlage optimal aufeinander abgestimmt dimensionieren.
Wählen Sie ein BHKW, das die Grundlastwärme im Winter deckt. Die elektrische Leistung sollte zum Winterstromverbrauch passen. Mehr dazu im Bereich BHKW-Modelle.
Dimensionieren Sie die PV-Anlage so, dass sie im Sommer den Strombedarf weitgehend deckt. Aktuelle Angebote von Solaranlagen lassen sich auf solar24.de vergleichen.
Ein Batteriespeicher verbindet beide Systeme optimal. Er nimmt PV-Strom tagsüber auf und gibt ihn abends oder nachts ab, wenn der Bedarf höher ist als die aktuelle Erzeugung.
Prüfen Sie, welche Förderungen für BHKW und PV kombiniert genutzt werden können. BAFA, KfW und ggf. Landesförderungen stehen für beide Systeme zur Verfügung. Mehr dazu auf unserer Seite zur BHKW-Förderung.
BHKW und PV ergänzen sich saisonal: Im Winter, wenn die PV-Anlage wenig Strom liefert, läuft das BHKW auf Hochtouren und erzeugt Strom und Wärme. Im Sommer übernimmt die PV-Anlage die Stromerzeugung, während der Wärmebedarf und damit die BHKW-Laufzeit sinkt. Zusammen ermöglichen sie eine ganzjährig hohe Eigenversorgungsquote.
Ein Stromspeicher ist keine zwingende Voraussetzung, aber er erhöht die Eigenverbrauchsquote erheblich. Er speichert überschüssigen PV-Strom vom Tag und stellt ihn abends oder nachts zur Verfügung, wenn weder PV noch BHKW aktiv erzeugen.
Mit einer optimal dimensionierten Kombination aus BHKW, PV und Stromspeicher sind Eigenverbrauchsquoten von 60 bis 80 Prozent des Gesamtstrombedarfs realistisch. Die genaue Quote hängt von Gebäudegröße, Nutzerverhalten und Systemdimensionierung ab.
Ja, sowohl BHKW als auch PV-Strom kann ins öffentliche Netz eingespeist werden. Für BHKW-Strom gilt die Vergütungsstruktur nach KWKG, für PV-Strom die EEG-Einspeisevergütung. Beide Ströme können über getrennte oder gemeinsame Messpunkte abgerechnet werden.
Für das BHKW gibt es KWK-Zuschlag, BAFA-Zuschuss und KfW-Kredit. Für die PV-Anlage gelten eigene Förderprogramme. Beide Systeme können unabhängig voneinander gefördert werden, solange die jeweiligen Voraussetzungen erfüllt sind. Mehr dazu auf unserer Seite zur BHKW-Förderung.
Eine Faustformel gibt es nicht, da die optimale Dimensionierung von Gebäudegröße, Verbrauchsprofil und regionalen Gegebenheiten abhängt. Als Ausgangspunkt empfiehlt sich: Die PV-Anlage sollte den Sommerstromverbrauch weitgehend decken, das BHKW die Winterversorgung. Eine individuelle Energieplanung durch einen Fachbetrieb ist empfehlenswert.